STRESS & ÜBERFORDERUNG
Wenn Sie nach außen funktionieren und innen nichts mehr ankommt.
Der Kalender ist voll, die Liste wird nicht kürzer. Sie erledigen, was ansteht, und merken kaum noch, wie es Ihnen dabei geht. Erholung stellt sich auch am Wochenende nicht ein.
In meiner psychologischen Onlineberatung schauen wir gemeinsam darauf, woran Ihre Belastung hängt und was sich daran verändern lässt.
Online und ortsunabhängig.
IM ALLTAG
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Der Überblick geht verloren
Sie arbeiten den ganzen Tag und könnten abends kaum sagen, was eigentlich fertig geworden ist. Alles wirkt gleich dringend.
Pausen bringen nichts mehr
Sie machen Feierabend, aber die Anspannung bleibt. Der Kopf arbeitet weiter, und der nächste Morgen fühlt sich an wie eine Fortsetzung.
Die eigenen Bedürfnisse rutschen ans Ende
Was Ihnen guttun würde, verschieben Sie auf später. Später heißt in der Praxis: wenn es ruhiger wird. Ruhiger wird es nicht.
GENAUER HINSEHEN
Wann wird Belastung zur Überforderung?
Belastung wird zur Überforderung, wenn die Anforderungen dauerhaft größer sind als die Mittel, die Ihnen zur Verfügung stehen, und keine Erholung mehr dazwischenpasst.
Belastung an sich ist nicht schädlich. Anspannung und Erholung wechseln sich normalerweise ab, und genau dieser Wechsel hält uns leistungsfähig.
Problematisch wird es, wenn die Erholungsphasen ausfallen. Dann verschiebt sich der Maßstab, ohne dass Sie es bemerken: Der Ausnahmezustand wird zum Normalfall, und der Vergleich, wie es einmal war, geht verloren.
Ein hilfreicher Anhaltspunkt ist deshalb:
Wann habe ich zuletzt bemerkt, dass ich mich erholt habe?
DIE WIEDERHOLUNG VERSTEHEN
Warum hilft mehr Disziplin nicht weiter?
Mehr Disziplin hilft nicht weiter, weil sie die Anforderungen nicht verringert, sondern nur den Preis erhöht, den Sie dafür zahlen.
Wer unter Druck steht, greift zuerst zu dem, was bisher funktioniert hat: früher anfangen, länger bleiben, strenger mit sich sein. Kurzfristig verschafft das Luft.
Langfristig entsteht daraus eine Spirale, weil dieselbe Menge Arbeit nun mit weniger Erholung bewältigt werden muss. Die Grenze verschiebt sich weiter, statt sichtbar zu werden.
Zu erkennen, wann das passiert und was darauf folgt, ist ein Ansatzpunkt für Veränderung.
MEINE ARBEITSWEISE
Woran wir in der Beratung arbeiten können
Der fachliche Hintergrund dazu: ACT-basierte Beratung und verhaltenstherapeutische Orientierung.
Belastung und Erholung sichtbar machen
Wir sehen uns eine konkrete Woche an. Was hat Kraft gekostet, was hat welche zurückgegeben, und wo ist beides gar nicht mehr unterscheidbar?
Aus einem diffusen Gefühl von Zuviel wird so eine Verteilung, über die sich reden lässt.
Prioritäten und Grenzen klären
Nicht alles ist gleich dringend, auch wenn es sich so anfühlt. Wir prüfen, was tatsächlich an Ihnen hängt und was Sie übernommen haben, ohne es zu entscheiden.
Daraus kann ein nächster Schritt entstehen: etwas abgeben, etwas absagen oder eine Erwartung ausdrücklich klären.
Anspannung früher bemerken
Überforderung kündigt sich meist an, körperlich und im Verhalten. Wir arbeiten heraus, woran Sie das bei sich erkennen können, bevor es kippt.
Wir erproben, wie Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf das richten können, was Sie gerade tun wollen.
Kleine Entlastungen erproben
Vielleicht möchten Sie eine Aufgabe zurückgeben oder einen Abend freihalten, ohne ihn zu füllen.
Wir vereinbaren überschaubare Schritte und besprechen anschließend, was funktioniert hat und wo Sie weiter festhängen.
ANGEBOT UND GRENZEN
Passt psychologische Beratung zu meinem Anliegen?
- Passt: Psychologische Beratung
Unterstützung, wenn Sie nach außen weiter funktionieren, während Kraft, Überblick und Erholung fehlen.
- Passt nicht: Behandlung psychischer Erkrankungen
Mein Angebot ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung. Wenn Ihr Anliegen eine solche Abklärung erfordert, sprechen wir darüber.
Bei akuten Krisen oder Suizidgedanken wenden Sie sich bitte an den psychiatrischen Notdienst (116 117) oder den Rettungsdienst (112).
HÄUFIGE FRAGEN
Was Sie wissen sollten
Ist das schon ein Burnout?
Das kann und darf ich nicht beurteilen. Eine solche Einschätzung gehört zu Ärztinnen, Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. In der Beratung geht es darum, Ihre Belastung zu verstehen und Ihren Umgang damit zu verändern.
Muss ich dafür meinen Job wechseln?
Nein. In der Beratung geht es zunächst darum, Ihre Belastung genau zu betrachten. Welche Schlüsse Sie daraus ziehen, entscheiden Sie selbst.
Was besprechen wir am Anfang?
Sie schildern, was Sie beschäftigt und wobei Sie Unterstützung suchen. Gemeinsam klären wir Ihre Erwartungen und ob mein Beratungsangebot zu Ihrem Anliegen passt.
DER NÄCHSTE SCHRITT
Sie können mit einer einzigen Woche beginnen.
Schreiben Sie mir kurz, was Ihnen gerade am meisten Kraft kostet. Sie müssen Ihr Anliegen dafür noch nicht vollständig erklären können.
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