ÄNGSTE, SORGEN & INNERE ANSPANNUNG

Wenn die innere Alarmbereitschaft nicht mehr abschaltet.

Sie rechnen mit dem, was schiefgehen könnte. Der Körper bleibt angespannt, auch wenn nichts passiert. Abends kommen Sie schwer zur Ruhe.

In meiner psychologischen Onlineberatung schauen wir gemeinsam darauf, wann Ihre Anspannung steigt und was Ihnen den Umgang damit erleichtert.

 

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IM ALLTAG

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Der Tag beginnt mit einer Liste möglicher Schwierigkeiten

Noch bevor etwas geschehen ist, geht Ihr Kopf durch, was alles anders laufen könnte. Vorbereitung und Sorge sind kaum noch auseinanderzuhalten.

Der Körper meldet sich zuerst

Enge im Brustkorb, flacher Atem, ein unruhiger Magen. Die Anspannung ist da, bevor Sie einen Gedanken dazu fassen können.

Ruhe fühlt sich unruhig an

Wenn nichts ansteht, wird es nicht leichter, sondern schwerer. Die freie Zeit füllt sich mit dem, was Sie sonst verdrängen.

GENAUER HINSEHEN

Wann ist Sorge sinnvoll und wann nicht mehr?

Sorge ist sinnvoll, solange aus ihr eine Vorbereitung folgt. Sie wird belastend, wenn sie sich wiederholt, ohne dass eine Handlung daraus entsteht.

Sich Gedanken über die Zukunft zu machen, ist eine sinnvolle Fähigkeit. Sie hilft, Risiken einzuschätzen und Dinge rechtzeitig zu regeln.

Bei anhaltender Sorge dreht sich die Aufmerksamkeit jedoch weiter, obwohl die Vorbereitung längst abgeschlossen ist. Neue Informationen kommen nicht hinzu, die Anspannung bleibt oder steigt.

Ein hilfreicher Anhaltspunkt ist deshalb:

Bereite ich gerade etwas vor oder halte ich mich nur beschäftigt?

DIE WIEDERHOLUNG VERSTEHEN

Warum lässt sich Anspannung nicht einfach abstellen?

Anspannung lässt sich nicht abstellen, weil sie eine körperliche Schutzreaktion ist und nicht dem Willen unterliegt.

Der Versuch, sie wegzudrücken, kostet zusätzlich Kraft und lenkt die Aufmerksamkeit erst recht darauf. Viele Menschen berichten, dass genau dieser Kampf am meisten ermüdet.

Hinzu kommt, dass Erleichterung durch Ausweichen kurzfristig wirkt und langfristig die Alarmbereitschaft bestätigt. Der nächste Anlass wirkt dann noch bedrohlicher.

Zu erkennen, wann das passiert und was darauf folgt, ist ein Ansatzpunkt für Veränderung.

MEINE ARBEITSWEISE

Woran wir in der Beratung arbeiten können

Der fachliche Hintergrund dazu: ACT-basierte Beratung und verhaltenstherapeutische Orientierung.

 

1

Auslöser und Verlauf genauer ansehen

Wir betrachten eine konkrete Situation. Wann stieg die Anspannung? Was ging voraus? Und wie ging es weiter, wenn Sie nichts unternommen haben?

So wird aus einem Dauerzustand ein Verlauf mit Anfang, Höhepunkt und Ende, den man beobachten kann.

2

Sorge und Vorbereitung unterscheiden

Wir prüfen an Ihren Beispielen, ob aus einem Gedankengang eine Handlung folgt oder nicht. Nur die zweite Art lohnt die Zeit.

Daraus kann ein nächster Schritt entstehen: etwas klären, eine Information einholen oder bewusst nichts tun.

3

Umgang mit körperlicher Anspannung üben

Es geht nicht darum, Anspannung loszuwerden, sondern darum, ihr Raum zu geben, ohne dass sie Ihre Entscheidungen bestimmt.

Wir erproben, wie Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf das richten können, was Sie gerade tun wollen.

4

Handlungsspielraum zurückgewinnen

Vielleicht möchten Sie eine Verabredung wieder zusagen oder ein Gespräch führen, das Sie bisher verschoben haben.

Wir vereinbaren überschaubare Schritte und besprechen anschließend, was tatsächlich passiert ist.

ANGEBOT UND GRENZEN

Passt psychologische Beratung zu meinem Anliegen?

  • Passt: Psychologische Beratung
    Unterstützung, wenn innere Alarmbereitschaft viel Raum einnimmt und Ruhe nur schwer möglich ist.
  • Passt nicht: Behandlung psychischer Erkrankungen
    Mein Angebot ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung. Wenn Ihr Anliegen eine solche Abklärung erfordert, sprechen wir darüber.

Bei akuten Krisen oder Suizidgedanken wenden Sie sich bitte an den psychiatrischen Notdienst (116 117) oder den Rettungsdienst (112).

HÄUFIGE FRAGEN

Was Sie wissen sollten

Ist das eine Angststörung?

Das kann und darf ich nicht beurteilen. Eine Diagnose stellen Ärztinnen, Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. In der Beratung geht es darum, Ihren Umgang mit Sorgen und Anspannung zu verstehen und zu verändern.

Kann Beratung bei Panikattacken helfen?

Bei wiederkehrenden Panikattacken ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der richtige erste Schritt. Beratung kann begleitend Orientierung geben, sie ersetzt diese Abklärung nicht.

Was besprechen wir am Anfang?

Sie schildern, was Sie beschäftigt und wobei Sie Unterstützung suchen. Gemeinsam klären wir Ihre Erwartungen und ob mein Beratungsangebot zu Ihrem Anliegen passt.

DER NÄCHSTE SCHRITT

Sie können mit einer Situation von gestern beginnen.

Schreiben Sie mir kurz, wann Ihre Anspannung zuletzt gestiegen ist. Sie müssen Ihr Anliegen dafür noch nicht vollständig erklären können.

 

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